Eigentlich war dann für den Sonntag Robben Island, die
Gefängnisinsel in der Tafelbucht auf der Nelson Mandela 26 Jahre seiner Haft
verbracht hat, mit Jana geplant… leider waren die Fähren wegen Reparaturbedarf
gecancelled, und da man in Kapstadt ja ständig neue Bekanntschaften macht, hatten
wir auf einmal eine Einladung von drei Mitarbeitern des Museums, den restlichen
Tag mit ihnen zu verbringen, und landeten beim Rhodes Memorial – einem Denkmal ungefähr
auf der Rückseite vom Tafelberg, von dem man eine wunderschöne Aussicht auf beide
Ozeane in der Table Bay sowie False Bay und die Southern Suburbs hat (und auch das
Nature Reserve konnte man sehen). Wir hatten einen richtig coolen Tag und sind
auf Getränke, Essen und eine Nacht im Staff House auf Robben Island eingeladen
worden (wozus dann aber doch nicht kam). Am nächsten Tag kamen dann, nachdem
Flo und ich anderthalb Monate die einzigen Gäste waren, drei neue Volunteers
auf einmal an – Andrea aus Norwegen, Iain aus England und Jonah aus Texas.
Seitdem war es ziemlich voll bei uns:) In der Woche habe ich dann auch endlich
Allison, Max und Davids Gastschwester, und ihren Freund Terence kennengelernt,
die total nett sind und mit denen die beiden ziemlich viel unternehmen. In den
darauffolgenden Wochen ist hippomäßig im Nature Reserve ziemlich viel passiert!
Wir haben wieder viel Hippo Monitoring gemacht und jedesmal eins gesichtet …
zuerst waren David und ich mit Erica unterwegs (wobei wir die Volunteers immer hinten
drauf stehen und mit Scheinwerfern die Gegend ableuchten), und haben ein Hippo
gefunden dass ich bisher noch nicht zu Gesicht bekommen hatte: Leslie anstatt
Bilbo. (Wir fanden den Namen Thorsten auch nicht schlecht… weil immer noch
keiner weiß warum ein männliches Hippo Leslie getauft wurde.) Am Freitag dieser
Woche hatten wir Unmengen an einer weiteren invasive species, tree mallow (Baummalve),
rauszumachen, schön daran war dass Erica uns anschließend wieder mit Oreo
Krushern versorgt hat:) Am 26. Januar, dem Samstag danach, hatten sowohl
Faaidah als auch Flo Geburtstag, weshalb ich Freitagabends noch in der winzigen
knuffigen Küche von Shamzuneesah (Faaidahs Mum, die in einem ganz kleinen Zweizimmerhäuschen
auch auf dem Grundstück wohnt) bis spät in der Nacht drei Sorten Muffins
gebacken hab:) Am nächsten Morgen gab es erstmal großes Geburtstagsfrühstück, Faaidah
haben Flo und ich was für ihre Dekorierleidenschaft geschenkt und Flo wurde von
David und mir zum Skrillex-Konzert eingeladen. Am Nachmittag/Abend war ich mit
den Jungs bei Vollmond auf dem Lions Head, von dem aus man auf die Lichter von
Kapstadt schaut, was wirklich wunderschön war. Danach waren wir alle ziemlich
tot und am nächsten Morgen bin ich das erste Mal außerhalb von PicknPay in
Kapstadt frühstücken gewesen:D …bei Capello, was eher so eine Art Überraschungsmenü
war, weil sich aus Prinzip keine der Bedienungen mehr als zwei Dinge merken
konnte...aber guut:) Dort haben wir uns noch von Marie verabschiedet, die nach 6 Monaten mit ihrer Familie zusammen auf Tour gegangen ist. Montagabends war wieder
erfolgreiches Hippo Monitoring – wir haben erstmals zwei an einem Abend
gefunden und konnten somit endlich beweisen, dass es mehrere in False Bay gibt.
Bilbo ist uns dabei 10 Meter vor dem Bakkie über den Weg gelaufen. Sind immer
geniale Momente, die sogar Erica zu Aussagen wie „I fuckin love my job!“
bewegen …
Am Dienstag darauf habe ich angefangen, morgens mit Erica joggen zu gehen:) Es tat einfach unglaublich gut, endlich mal was sportliches zu tun und es ist einfach genial, morgens um sieben im Nature Reserve zu joggen. Flo hatte dann spontan die Idee, abends ins Kino zu gehen – letztendlich sind alle fünf Volunteers und David und Max von unserem Gastvater nach Century City (wo auch Canal Walk, das riesige Shoppingcenter, liegt) gefahren worden – dort gibt es das Gran West Casino, das vom Stil her wieder irgendwie an Dubai erinnert und neben Casino eine Eislaufbahn und auch ein Kino enthält – man muss auch erstmal Eintritt zahlen, um in den Komplex reinzukommen…angeschaut haben wir „The Life of Pi“, was ganz gut war, mich hat nur geschockt dass es in Südafrika absolut kein süßes Popcorn gibt!
Mittwochs war ich bei Janas Gastfamilie zum dinner eingeladen:) Dort haben sich alle angewöhnt, wie die Familie mit den Händen zu essen... war sehr cool;D
Am Dienstag darauf habe ich angefangen, morgens mit Erica joggen zu gehen:) Es tat einfach unglaublich gut, endlich mal was sportliches zu tun und es ist einfach genial, morgens um sieben im Nature Reserve zu joggen. Flo hatte dann spontan die Idee, abends ins Kino zu gehen – letztendlich sind alle fünf Volunteers und David und Max von unserem Gastvater nach Century City (wo auch Canal Walk, das riesige Shoppingcenter, liegt) gefahren worden – dort gibt es das Gran West Casino, das vom Stil her wieder irgendwie an Dubai erinnert und neben Casino eine Eislaufbahn und auch ein Kino enthält – man muss auch erstmal Eintritt zahlen, um in den Komplex reinzukommen…angeschaut haben wir „The Life of Pi“, was ganz gut war, mich hat nur geschockt dass es in Südafrika absolut kein süßes Popcorn gibt!
Mittwochs war ich bei Janas Gastfamilie zum dinner eingeladen:) Dort haben sich alle angewöhnt, wie die Familie mit den Händen zu essen... war sehr cool;D
Der Donnerstag brachte dann,
nachdem David, Ryno und ich mal wieder ein Hyacinth Follow up gemacht hatten, auf
einmal eine große Überraschung: drei Hippos in P4. Der Abend hätte für uns
damit ausgehen können, mangels vorhandener Pfosten einen gesamten Zaun
auszubauen und um P4 zu verlegen, womit wir sicher niemals vor Mitternacht
fertig geworden wären…zum Glück haben es sich die Manager dann aber doch noch
anders überlegt!:)
Lieben Gruß
Kirsten
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